Ohne Furcht ins neue Jahr starten

Neujahr – für viele der Horror. Man hat sich womöglich einiges vorgenommen und fürchtet, dass alles wieder wie im Vorjahr ablaufen wird.

Die Erwartungen für ein neues Jahr werden für gewöhnlich sehr hoch gesteckt – im Falle des Erfolges (man hält die guten Vorsätze wirklich ein) ist das eine tolle Sache.

Allerdings sollte man sich lieber nicht allzu verrückt machen, nur weil ein bestimmtes Datum eine Ego-Massenpanik hervorruft.

Ein Jahr hat 365 Tage

Manchmal sogar einen mehr.

Worauf wir damit hinauswollen? Es ist ineffektiv, sich etwas für einen so großen und unübersichtlichen Zeitraum vorzunehmen.

Henry Ford meint:

„Es hängt von dir selbst ab, ob du das neue Jahr als Bremse oder als Motor benutzen willst.“

Der Impuls ist sicherlich hilfreich, um schließlich den Weg (oder die Wege) zum Ziel zu finden.

Ein grober Überblick, z.B. “Im nächsten Jahr verdiene ich 15% mehr in meinem Job”, reicht völlig.

Jeden einzelnen Tag dieses neuen Jahres kannst du nutzen, um deinen Zielen näher zu kommen.

Es ist nicht wichtig, ob du nach einem Jahr wirklich genau das gewünschte Ergebnis erzielt hast oder nicht.

Es zählt nur, dass du jeden Tag etwas für deinen Erfolg getan hast.

Entspannt ins neue Jahr

Sieh dich in deinem Bekanntenkreis um: Immer wieder hört man durch diverse soziale Kanäle, dass X befördert wurde, Y glücklich verheiratet ist und Z sich erfolgreich selbständig gemacht hat – wie ist das möglich?

Ganz einfach: diese Leute haben keine Angst vor einem Neuanfang und fürchten sich nicht vor Veränderungen.

Die eigentlich Angst ist doch nicht die vor dem Misslingen, sondern vor der scheinbaren Ohnmacht, wenn etwas nicht rund läuft.

Frage: Wie willst du überhaupt beurteilen, ob sich die Verfolgung einer bestimmten Strategie lohnt, wenn du so ungeduldig bist?

Wenn du etwas in deinem Leben ändern möchtest, dann musst du dich selber ändern.

Ohne diesen Schritt klappt es nicht, das weißt du so gut wie wir.

Überwinde den inneren Schweinehund

Wer sich für das neue Jahr große, überwältigende und (vorerst) unerreichbare Ziele setzt, wird in den meisten Fällen enttäuscht werden.

[amazon_rechts ueberschrift=“Kauftipp:“][/amazon_rechts]Die Konsequenz: Obwohl erst ein, zwei Monate im neuen Jahr vergangen sind, hast du du dann bereits alle Hoffnung aufgegeben und befindest dich längst wieder im Alltagstrott.

Einfacher funktioniert die große Veränderung, wenn du sie in viele kleine Veränderungen aufteilst.

Zum Beispiel könnte ein neuer Haarschnitt – so banal es sich auch anhört – genau die Veränderung sein, die dir beim Puzzle gefehlt hat, um einen Schritt weiterzugehen.

Wenn dir etwas an deiner Umgebung, deiner Umwelt, deinem Leben nicht gefällt, dann analysiere erst dich und dein Verhalten. Mit Sicherheit fällt dir etwas auf, was dich am Erreichen deiner Ziele hindert.

Sobald du erkennst, was dir Angst bereitet und warum, kannst du dich dahingehend verändern und völlig furchtlos ins neue Jahr starten.

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