Mehr Spaß im Büro: So klappt es

Kennst du diese Tage, die sich wie Kaugummi ziehen, an denen nichts Neues zu sein scheint und an denen sogar ein kaputte Kaffeemaschine willkommen wäre, weil dann wenigstens etwas passieren würde?

Manchmal ist es einfach so, dass der Job nichts anderes zu bieten hat als die pure Routine.

Aber wenn deine Arbeitsaufgaben öde sind, liegt es an dir, den Arbeitsalltag spannender zu gestalten.

Wir geben Tipps für mehr Spaß im Büro.

Kollegen und andere Freuden

Nach Jahren im Büro gibt es einige Individuen, die dort nur noch aus zwei Gründen erscheinen: erstens werden sie dafür bezahlt und zweitens sind da ja noch die Kollegen.

[statistik ueberschrift=“Office Talk:“]Laut einer Umfrage sehen knapp 20% der Befragten das Büro als tolle Gelegenheit, um gute Gespräche zu führen. (Quelle: IfD Allensbach / Statista)[/statistik]Selbst wenn der Beruf an sich irgendwann stinkend langweilig ist, finden sich meist immer noch Leute, die einem morgens das Aufstehen erleichtern in Aussicht auf nette Gespräche, Insider-Witze und eine angenehme Atmosphäre.

Diese Conections sollten zwar nicht deine einzige Freude sein, aber es schadet auch nicht, wenn man sie fördert.

Ein lustiges Spiel zwischen Kollegen könnte so beispielsweise sein, eine betriebsinterne Geheimsprache zu erfinden („Die Alte muss echt nochmal ausgeheizt werden…“), ein romantisch-satirisches Gedicht auf die Firma oder den Job zu schreiben oder kleine Spielchen zu erfinden, in denen drehbare Bürostühle eine zentrale Rolle spielen.

Always look on the bright side of life

Wir gehen einmal davon aus, dass du nicht am Arbeitsplatz gemobbt wirst oder an einem Burn-Out leidest, sondern einfach nur ein wenig mehr Spannung im Beruf vertragen könntest.

Der erste Schritt zu mehr Spannung ist dabei deine eigene Einstellung.

Stell dir vor, du lernst eine Frau kennen, über die dir ein Freund sagt, sie sei zum Sterben langweilig. Auch, wenn du kein allzu leicht zu beeinflussender Mann bist. Du wirst ganz unterbewusst eher ihre langweiligen Seiten wahrnehmen als ihre aufregenden.

Hätte der gleiche Freund diese Frau jedoch angepriesen, indem er sagt, dass es nicht noch einmal so ein verrücktes Ding wie sie gäbe, würdest du sie beim Kennenlernen um ein Vielfaches interessanter finden, weil du dann auch viel mehr auf diese Seiten achtest.

[amazon_rechts][/amazon_rechts]Bei deinem Job ist es ganz ähnlich. Viele Menschen lernen im Laufe ihres Lebens, ihren Job als langweilig hinzunehmen und das ewig Gleiche mehr zu beachten als das, was sich ändert.

Letztendlich liefern nur die wenigsten Berufe absoluten Stillstand, irgendeine Veränderung, die es wert ist, bemerkt zu werden, ist eigentlich immer im Gange.

Willst du also mehr Spaß im Büro haben, solltest du dich auf die positiven Aspekte deines Berufs konzentrieren: auf die schönen Aufgaben, die du hast, auf deine netten Kollegen und die erlösenden Pausen.

Fordere dich heraus!

Viel Langeweile am Arbeitsplatz entsteht da, wo es keine Prämien für herausragende Leistungen zu verdienen gibt, sondern nur einen immer gleichen Stundenlohn, der nicht zwischen faul und fleißig unterscheidet.

Warum sollte man sich auch mehr anstrengen, wenn man dafür eh nicht mehr verdient als sonst?

Ganz einfach: Wenn du mehr leistest (und das auch noch aus freiem Willen), bist du nach getaner Arbeit stolz auf dich. Und Stolz auf die eigene Arbeit macht glücklich. Und ein glücklicher Mensch leistet bessere Arbeit.

Wenn du also beschließt, dich zu fordern, machst du nicht nur die Firma glücklicher sondern vor allem dich selbst.

Finde also einen Weg, wie du deine Arbeit effizienter verrichten kannst und stell dir (machbare aber nicht zu lasche) Ziele, die du für die Woche/den Tag/die Stunde erreichen möchtest.

Leute, die in der Lage sind, sich so selbst zu motivieren, profitieren davon nicht nur aufgrund ihrer verbesserten Laune. Auch den Vorgesetzten bleibt so etwas nicht verborgen, sodass auf engagierte Mitarbeiter gerne dann zurückgegriffen wird, wenn neue, spannende Aufgaben ins Haus stehen.

Ein höheres Ziel

Zuletzt haben viele Menschen ein Problem mit ihrer Arbeit, weil ihnen die Aussicht auf etwas Besseres fehlt.

Allerdings ist es so, dass nur die wenigsten Berufe keinerlei Aufstiegschancen bieten und so ist es nun wieder an dir, aus deinem Trott herauszukommen, über den eigenen Tellerrand zu schielen und herauszubekommen, welche Kompetenzen du dir aneignen musst, um eine Stufe weiter zu kommen. Und dann ran an den Speck.

Sobald das Ziel steht, wirst du merken, wie Motivation und Kraft ganz unerwartet wieder aufbranden, sodass du zu Leistungen fähig bist, die vorher seit Jahren nicht mehr möglich waren.

Und selbst wenn du am Ende das eigentliche Ziel nicht erreichst, hast du auf dem Weg dahin wertvolle neue Kompetenzen erlernt, die dir schon irgendwann von Nutzen sein sollten.

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