Männlicher aussehen: Die Kunst als Mann erkannt zu werden

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Wenn ich unser Postfach durchgehe und die dort täglich eintrudelnden typischen Männerfragen durchlese, fällt mir etwas auf:

Sehr viele Männer wollen männlicher aussehen.

Faszinierend. Eigentlich sehen Männer doch von Natur aus wie Männer aus. Was steckt also dahinter?

Meist geht es darum, dass unsere Leser sich „unmännlich“ fühlen, obwohl ihnen durchaus bewusst ist, dass sie Männer sind.

In diesem Artikel lernst du, wie du männlicher aussehen kannst, ohne dich einer schmerzhaften und überteuerten Operation unterziehen zu müssen.

Welche Art von Männlichkeit meinst du?

Ein ausgeprägter Bierbauch, in dem man einen Kleinwagen parken könnte, ist ein typisch männliches Aushängeschild.

Es ist sehr männlich oder mannhaft. Und doch fühlt sich wohl niemand männlicher, weil er im Freibad die größte Wampe vorzeigen kann!

Es gibt also eine positiv assoziierte Männlichkeit und eine negativ behaftete Art von Männlichkeit. Letztere ist nicht erstrebenswert.

Wir gehen einfach mal davon aus, dass du männlicher aussehen möchtest, ohne erst ein Seminar zum Thema besuchen zu müssen. Ohne drei Monate ins Fitnessstudio gehen zu müssen. Ohne dutzende Bücher lesen zu müssen.

Das kriegen wir hin!

Männliches Aussehen versus männliche Ausstrahlung

Der oben genannte Mann mit Mega-Bierbauch wird zwar in jeder Kultur „als Mann anerkannt“ – er muss deswegen jedoch nicht männlich wirken.

Manche Dinge kann Mann nicht einfach ändern. Du kannst dir neue Klamotten zulegen oder dir auch eine neue Frisur aufschwatzen lassen – wenn du klein gewachsen bist, weiche Gesichtszüge oder eine hohe Stimme hast, dann musst du damit leben.

Um damit leben zu können, musst du dich selbst als Mann akzeptieren. Falls du zweifelst: Ein Blick in deine Hose wird dir das bei Bedarf immer wieder deutlich machen!

Es geht beim männlichen Aussehen nicht nur darum, bestimmte optische Reize beim Gegenüber auszulösen – es geht darum, eine männliche Ausstrahlung zu entwickeln.

Das 3-Schritte-Programm für männliches Aussehen

Schritt 1 ist simpel: Du musst männlicher gehen lernen. Nicht nur das, auch das Stehen will gelernt sein. Deine gesamte Bewegung muss männlicher werden.

Die Menschen sehen dich zwar mit ihren Augen, nehmen dich jedoch viel subtiler wahr – als ob sie in einem Buch zwischen den Zeilen lesen würden.

Sie „lesen“ beispielsweise deine Art zu gehen, zu stehen, ein Bierglas zu halten oder einen Vertrag zu unterschreiben. Es hat alles mit deiner Ausstrahlung zu tun.

Frage dich – solange du an deiner Männlichkeit zweifelst – ob du das ausstrahlst, was du dir wünschst. Oder ob du wie ein Duckmäuser wirkst, der nur zufällig mit einem Schwanz geboren wurde!

Schritt 2 ist weniger simpel: Du musst deinen Typ definieren und dich entsprechend kleiden.

Es bringt nichts, einem Trend hinterherzujagen, weil bei H&H gerade mit David Beckham Unterwäsche geworben wird.

Wenn ein Kleidungsstück nicht zu dir passt, dann fühlst du dich unwohl (bewusst oder unbewusst). Das merken die Menschen um dich herum und es lässt dich schwach erscheinen – nicht jedoch männlich.

Sich männlicher kleiden zu lernen, ist mitunter ein langwieriger Prozess. Aber es lohnt sich, alles erst einmal auszuprobieren.

Sobald du nämlich die Kleidung bzw. den Kleidungsstil gefunden hast, der zu dir passt und mit dem du dich gut fühlst („Ja, das bin ich.“) – dann wirst du eben das ausstrahlen.

Ob du Baggy-Jeans trägst oder Armani-Anzüge – völlig egal. Wenn du Eins wirst mit dem Stoff, der deine Nacktheit versteckt, wird alles gut.

Schritt 3 ist relativ kompliziert: Du musst aufhören, ein Mitläufer zu sein und selbst zum Trendsetter werden.

Mitläufer sind schwach. Du willst nicht schwach sein. Schwäche ist nicht männlich. Schwäche ist schwach.

Zum Aussehen gehört nicht nur Kleidung oder die Ausstrahlung – es gehört Mumm dazu, männlich auszusehen.

Ein Mann mit einem gepflegten 3-Tage-Bart wird zwar nicht bei allen Frauen gut ankommen, falls diese auf glattrasierte Babys stehen – er wird jedoch aus der Masse der Babypopos auf Schulterhöhe herausstechen. Und das wiederum macht dich besonders.

Männer haben für gewöhnlich viel mehr Haare als Frauen und auch an vielen Stellen, die man garnicht für möglich hält. Tja, so ist das eben.

Eine persönliche Notiz: Ich halte es für ziemlich erbärmlich, einem androgynen Trendsetter hinterherzudackeln, in der Hoffnung, irgendwem besser zu gefallen.

Wie gesagt: Es gehört Mumm dazu, dem Look „klinisch-rein“ zu entsagen und einfach natürlich auszusehen.

Viel Erfolg!

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