Die Kündigung als Chance erkennen

Das neue Jahr bringt Veränderungen – entweder dadurch, dass du deine guten Vorsätze umsetzt oder dadurch, dass jemand anderes dein Leben in die Hand nimmt.

Du selber entscheidest jedoch, wie es weitergeht, wenn plötzlich alles anders als erwartet kommt.

Außerdem: Kommt die Kündigung wirklich immer unerwartet? Oder hast du insgeheim gehofft, dass sich endlich etwas in deinem Berufsleben verändert?

Viele Menschen sehen eine Veränderung so dringend herbei, dass sie quasi auf eine Kündigung hinarbeiten, ohne es zu bemerken.

Wie du die Kündigung als Chance erkennen kannst, lernst du mit unseren Buchtipps zum Thema!

Gefeuert! Mein Leben nach der Kündigung

[amazon_rechts][/amazon_rechts]Julia Berger, die 15 Jahre lang die Brötchen in ihrer Familie verdient hatte, bekam aus heiterem Himmel die Kündigung serviert.

In ihrem Buch mit dem saloppen Titel „Gefeuert!“ erzählt sie ihre bewegende Geschichte und zeigt mit ihrem teilweise schockierenden Erfahrungsbericht (Stichwort: Demütigung bei der ARGE), dass es sich bei dem Begriff „Festanstellung“ in der heutigen Zeit nur noch um eine Floskel handelt.

Sicher ist niemand und genau das hat Julia Berger schnell und schmerzhaft erfahren müssen. Anstatt den Kopf in den Sand zu stecken, hat sie ihr Leben in die Hand genommen und sich selber wieder um eine Anstellung gekümmert. Außerdem hat sie ja dieses Buch verfasst, was ihr wiederum auch ein nettes Nebeneinkommen ermöglicht.

Umdenken ist angesagt!

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Endlich arbeitslos: Die Kündigung als Chance begreifen

[amazon_rechts][/amazon_rechts]Auch Lara Schreiber hat in den sauren Apfel beißen müssen und die Weltwirtschaftskrise am eigenen Leib zu spüren bekommen.

Sie scheint dennoch eine ziemlich positive Einstellung zum Berufsleben behalten zu haben und gibt in berühmt-berüchtiger „Tschaka!“-Manier ihre hilfreichsten Tipps zum Besten.

Dieses Buch ist nicht für jeden etwas, denn ihr unterschwelliger Galgenhumor könnte dazu führen, dass sich so mancher Kündigungskandidat auf den Schlips getreten fühlt.

Wir finden allerdings, dass ihre Tipps durchaus fundiert sind.

Es handelt sich um ein kurzes, aber knackiges Büchlein. Besonders toll finden wir die Tatsache, dass sie den Leser immer wieder dazu auffordert, über die neue und unsichere Situation zu reflektieren. Nur so erkennst du, was du wirklich willst und dass die Kündigung nicht der Weltuntergang, sondern eine Art Wiedergeburt ist!

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Das Ende der Arbeit und ihre Zukunft

[amazon_rechts][/amazon_rechts]Die erste Ausgabe dieses umstrittenen Buches ist bereits 1995 erschienen, als man in Deutschland noch geglaubt hat, dass ein Job sicher ist.

Anstatt jedoch die Chinesen, Amerikaner oder auch die Politiker des eigenen Landes für die Misere des 21. Jahrhunderst verantwortlich zu machen, erkennt Jeremy Rifkin mit scharfen Verstand, dass die Arbeit, wie wir sie heute kennen, keinen Bestand mehr hat.

Es handelt sich tatsächlich um ein Auslaufmodell, die Zukunft sieht anders aus. Raus aus der Abhängigkeit und rein in die Selbst-Ständigkeit – das muss nicht heißen, dass aus einem gekündigten Bürohengst nun ein Schreiner wird.

Es geht viel eher darum, dass du erkennst, welche Möglichkeiten du neben der „klassischen Erwerbstätigkeit“ hast. Der Titel hat damals provoziert und zumindest der Inhalt tut es auch heute noch.

Intellektuelle wie Jeremy Rifkin sorgen dafür, dass wir als Sklaven der Arbeit nicht völlig verblöden. Absolute Leseempfehlung!

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Fazit: Das Leben geht weiter

Zusammenfassend können wir folgene Annahmen zum Horror-Thema #1 in Deutschland treffen und Schlussfolgerungen ziehen:

  • Die Kündigung ist lediglich die Beendigung des aktuellen Arbeitsverhältnisses, nicht das Ende der Welt!
  • Du bist nicht der einzige Mensch, der nun vor schwierigen Entscheidungen steht. Du wirst es schaffen, so wie viele andere vor dir!
  • Als (temporär) Arbeitsloser hast du viel Zeit zum Nachdenken: Was möchtest du als Nächstes tun? Vor allem: Was willst du wirklich tun?
  • Man sollte sich nicht von einer Abhängigkeit in die nächste begeben und sich nicht unbedingt auf die ARGE verlassen!

Viel Erfolg bei dem, was du wirklich tun möchtest :-)

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