Eine haarige Angelegenheit: Angst vor dem Haarverlust

Es gibt viele verschiedene Gründe für Haarausfall bei Männern. Eine häufige Ursache männlichen Haarverlusts ist der androgenetische, oder auch erblich bedingte Haarausfall.

Er kann aber auch als unerwünschte Nebenwirkung durch die Einnahme verschiedener Medikamente auftreten oder auf eine Stoffwechselerkrankung hinweisen.

Der Verlust von einhundert Haaren am Tag ist noch nicht besorgniserregend, sogar das Ausgehen von bis zu dreihundert Haaren bei einer Haarwäsche liegt laut Experten im Normbereich.

Man kann nicht jeder Art von Haarausfall vorbeugen, doch man kann auf sich und sein Haar achten.

Haarverlust vorbeugen und behandeln

Dafür ist es ratsam unnötigen Stress zu vermeiden, sich ausgewogen zu ernähren und auf die Wahl der Haarpflegeprodukte zu achten. Milde Shampoos, möglichst ohne Silikone, helfen dabei die Kopfhaut zu schonen.

Um Haarbruch zu vermeiden ist es wichtig das Haar mit dem Handtuch nicht trocken zu rubbeln und die Temperatur beim Föhnen möglichst gering zu halten, damit man es nicht unnötig austrocknet.

Frei verkäufliche Kosmetika und Haarwuchsmittel versprechen in der Werbung zwar gern viel, erzielen in der Praxis aber zumeist nicht den erhofften Effekt, sondern erweisen sich dauerhaft allenfalls als kostenintensiv.

Um einen wirklich sichtbaren und dauerhaften Erfolg zu erzielen, muss deshalb erst einmal die genaue Ursache des Haarverlusts geklärt werden. Dermatologen sind hier die richtige Anlaufstelle um die Art und Behandlungsmöglichkeiten des Haarausfalls abzuklären.

Inzwischen ist bekannt, dass Männer mit erblich bedingtem Haarausfall, durch die Einnahme verschreibungspflichtiger Medikamente wie Finasterid, durchaus zufriedenstellende und deutlich sichtbare Ergebnisse erreichen können.

Haarverlust = Verlust der Männlichkeit

Egal welche Ursache er haben mag, mit der Angst vor schütterem Haupthaar oder schlimmstenfalls einer Glatze geht meist auch eine weitere Angst, nämlich die vor dem Verlust der Männlichkeit einher. Nicht wenige Männer befürchten dadurch gesellschaftliche Nachteile, sei es bei der Partnerwahl oder der Jobsuche. Nachvollziehbar, denn Männer mit vollem Haar werden meist jünger geschätzt.

Ihnen schreibt man in der Regel eher Eigenschaften wie Agilität, Potenz, Männlichkeit, Dynamik, Flexibilität und Spontanität zu, was sie für ihr Gegenüber oft attraktiver erscheinen lässt.

Generell gilt es, schnellstmöglich tätig zu werden, sobald man erste Anzeichen von Haarverlust bemerkt.

Je schneller man eingreift, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er sich eindämmen lässt, bevor allzu große und möglicherweise irreparable Lücken entstehen.

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