10 Hausmittel gegen die Apokalypse

Unser Leitthema lautet „So überlebst du 2012“ und dementsprechend darf ein klassischer Ratgeber-Artikel in dieser Ausgabe nicht fehlen.

Was kann man tun, wenn sich der Höllenschlund öffnet und das Chaos über uns hereinbricht? Welche Möglichkeiten haben wir, um auch nach einer x-beliebigen Katastrophe am leben zu bleiben?

Wir möchten uns auf einer nicht ganz ernstgemeinten Ebene darüber unterhalten und hoffen auf rege Teilnahme an der Diskussion.

Survival leicht gemacht: 10 Tipps

Die wenigsten Menschen wissen heutzutage noch, wie man ein ohne Streichhölzer Feuer macht, ein Fell gerbt oder sich vor extremen Witterungsbedingungen schützt.

[info ueberschrift=“Survival-Gewinnspiel“]Bist du fit für den Weltuntergang? Finde es mit unserem Quiz heraus. Es gibt einen 500+ Seiten starken Survival-Ratgeber zu gewinnen » KLICK[/info]Unser Gewinnspiel ist für all jene etwas, die gern wissen möchten, wie man im Ernstfall überlebt, wenn man auf sich allein gestellt ist.

Hier unsere 10 Hausmittel gegen die Apokalypse, ohne die du das Haus (falls es überhaupt noch steht) nach einer Zombie-Invasion oder dem Zusammenbruch des Weltwirtschaftssystems nicht mehr verlassen solltest.

  1. Ein Messer
    Ohne ein vernünftiges Messer ist man aufgeschmissen, wenn es ans Eingemachte geht. Ein Messer, was den Namen auch wirklich verdient, kostet im Outdoor-Shop deines Vertrauens zwischen 200,- Euro und 300,- Euro. Wer den Kauf versäumt, wird sich im absoluten Chaos ärgern, dass Amazon plötzlich nicht mehr bis nach Hause liefert.
  2. Eine Haddaway-CD
    Tja, wer erinnert sich nicht an „What is love?“ – der Sinn hinter diesem Hausmittel ist dir womöglich jetzt noch nicht klar, aber spätestens dann, wenn hyperintelligente Aliens unsere Rasse versklaven wollen, wirst du froh sein, diese Friedenstaube in Scheibenform mit dir zu tragen.
  3. Einen Autoreifen
    Ohne die Felge kann ein Autoreifen sogar relativ leicht transportiert werden. Wofür du den Reifen benötigst, wirst du feststellen, sobald Deichmann dem Erdboden gleichgemacht wurde und auch der Schuster von nebenan längst von Zombies infiziert wurde: Aus einem handelsüblichen Autoreifen kannst du mithilfe des Messers mindestens zwei Paar Schuhe herstellen. Toll, oder?
  4. Einen Überlebensgürtel
    Irgendwie musst du den ganzen Krempel transportieren, wenn du unterwegs bist. Ein sogenannter Überlebensgürtel ist dabei von großem Wert. Wichtig ist nur, dass dieser Gürtel stabil ist und genügend Schlaufen hat. Im Ernstfall spielt es jedoch keine Rolle, ob es sich dabei um ein Modell aus Kalbsleder von Hugo Boss handelt oder um einen schlichten (womöglich von talentierten Händen selbstgeknüpften) Gürtel aus Nutzhanf.
  5. Ein Kartenspiel
    Achtung, das Kartenspiel allein wird dir auf deiner Reise durch unsere postapokalyptische Welt nicht viel nützen, viel wichtiger ist eine Ausbildung zum Laienzauberer. Mit simplen Kartentricks nämlich kann man die Herzen anderer Überlebender erwärmen, vor allem Kinder lassen sich so leicht für sich gewinnen. Eine Fähigkeit, die andere unterhalten kann, rettet dir später mal dein Leben!
  6. Einige Tabaksamen
    Falls du einen Ort gefunden hast, der bewohnbar ist und einigermaßen fruchtbaren Boden bietet, solltest du Tabak anpflanzen. Warum? Die Leute – das kannst du täglich beobachten – wollen qualmen. Egal, wie schlecht es ihnen gerade geht. Geraucht wird immer und so kannst du dir ein kleines Tausch-Imperium aufbauen. Auf die lästigen Aufkleber könntest du ohne staatliche Regulierung sogar verzichten.
  7. Eine Murmel
    Ohne Elektrizität wird es schnell langweilig, das weiß jeder, der schon einmal einen Stromausfall erlebt hat. Kein TV, kein Internet, kein Radio, kein garnichts. Eine Murmel passt in jede Hosentasche (oder in deinen Überlebensgürtel). Eine Murmel allein reicht für ein ausgelassenes Spielchen zwar nicht, aber wir empfehlen ohnehin, dass du dir im Ernstfall schnell Freunde suchst – und die haben hoffentlich ebenfalls Murmeln dabei.
  8. Ein Bundeswehr-Feldbesteck
    Zwar kannst du mit deinem Messer schnell provisorisches Essbesteck herstellen, aber so ein Besteck kann auch gut als Tauschmittel herhalten. Außerdem erkennt man dich möglicherweise als eine Art Autorität an, weil du offensichtlich bei der Bundeswehr warst.
  9. Einen Magneten
    Es gibt magnetische Erden. Diese wirst du vermutlich nicht finden, weil du nicht weißt, wo du suchen musst. Ein handelsüblicher Magnet nimmt keinen Platz weg, kann jedoch zum Magnetisieren einer Nadel dienen. Diese Nadel wiederum kann zum Kompass umfunktioniert werden. Und: Falls es wieder bergauf geht, hast du schonmal den obligatorischen Magneten für den Kühlschrank.
  10. Ein Survival-Buch
    Logisch, denn wir wissen so gut wie nichts über das „nackte Überleben“. Uns geht es viel zu gut, als dass wir uns über Alternativen Gedanken machen müssten. Empfehlenswert ist der Ratgeber Überleben ums Verrecken von Rüdiger Nehberg oder auch Das große Buch der Überlebenstechniken von Gerhard Buzek. Letzteres kannst du sogar bei unserem Gewinnspiel abstauben!

So abwegig ist das alles nicht…

Der große Knall wird kommen, das ist sicher.

Wenn wir uns umschauen, dann sehen wir extreme Gegensätze und Absurditäten:

[amazon_rechts ueberschrift=“Buchtipp:“][/amazon_rechts]Bettelarme Menschen hungern, superreiche Menschen essen Straußeneier.

Das Öl und viele andere wichtige Rohstoffe gehen zur Neige und dennoch kaufen wir weiterhin Autos mit Verbrennungsmotoren.

Die Globalisierung hat so ziemlich alle Kontinente und Länder erreicht und trotzdem plagen wir uns allein in Deutschland mit beängstigenden „Integrationsproblemen“ herum.

Die Liste kann man beliebig weiterführen, wir wollen jedoch nicht noch mehr quengeln.

Unsere Frage an dich: Was würdest du tun, wenn 2012 tatsächlich unser Untergang wäre? Wie würdest du es schaffen, am leben zu bleiben?

Wir sind gespannt!

Bild (C) 123rf.com