Schön trotz Minusgraden: Tipps zur Männerhaut- und Körperpflege im Winter

Der Winter ist da und macht sich bemerkbar. Nicht nur an der stetig schlechter werdenden Laune deiner Kollegen oder an den dickeren Klamotten, die man nun idealerweise trägt, merkt man das.

Auch Körperpartien, die dem derben Wind, dem peitschenden Regen oder gar Eis und Schnee ausgesetzt sind, machen sich auf unangenehme Weise bemerkbar, indem sie unangenehm rau und kratzig werden.

Nun ist es ein noch weit verbreitetes Vorurteil, dass Männer ihre Haut nicht zu pflegen haben, weil das ja Weibersache ist. Allerdings sehen vor allem Frauen das anders. Die mögen ihre Liebsten deutlich lieber mit geschmeidiger Haut, die keine Frostbeulen und Kälterisse aufweist.

Aus diesem Grund nun 10 Tipps, wie du deine Haut im Winter effektiv und untuntig pflegen kannst.

Tägliche Pflichtpflege im Winter

  • Hauttrockenheit: Problem No. 1 im Winter ist die Trockenheit der Haut, denn bedingt durch die Kälte stellen die Talgdrüsen ihre Produktion ein, sodass der Haut ein schützender Fettfilm fehlt. Aus dem Grund sollte man seine Hände und sein Gesicht gründlich mit einer leicht fetthaltigen Lotion einreiben – die gibt’s auch in männlich. Von Nivea zum Beispiel.
  • Luftfeuchtigkeit: Auch drinnen ist es wegen der Heizungsluft trocken. Um eine bessere Luftfeuchtigkeit zu erreichen, kannst du einfach ein paar Schälchen Wasser auf die Heizung stellen oder dir alternativ ein paar Zimmerpflanzen oder einen Raumbrunnen anschaffen.
  • Mundpartie: Die Lippen sind von einer äußerst dünnen Hautschicht überzogen (daher auch der rote Farbton), was zur Folge hat, dass die zarten Lippen im Winter besonders leiden. Besonders effektiv ist es, seine Lippen mit Vaseline oder einer anderen Fettcreme einzureiben, die diese vor der Kälte schützen. Man kann natürlich auch Markenprodukte extra für die Lippen kaufen, die sind aber in der Regel teurer und bringen weniger.
  • Wassertemperatur: Das kalte Wetter draußen verleitet Männlein und Weiblein dazu, im Winter besonders heiß zu duschen. Das heiße Wasser, gefolgt von der kalten Luft draußen, ist einfach nur purer Stress für die Haut und sollte daher auf körperwarme 37°C eingestellt werden.
  • Ernährung: Gehörst du auch zu den Männern, die Fleisch als ihr Gemüse bezeichnen? Damit sollte erstmal Schluss sein – zumindest bis die Grillsaison wieder beginnt, denn im Winter braucht der Mann Vitamine. Das beugt nicht nur Depressionen vor, sondern hält auch den Körper recht frisch. Am besten sind übrigens Äpfel und Zitrusfrüchte. In Deutschland zählt Pizza übrigens noch nicht zum Gemüse – viel Spaß also mit Brokkoli und Co.
  • Ernährung 2: Im Winter haben die meisten Menschen einen erhöhten Appetit auf besonders süße oder fettige Sachen. Das kommt nicht von ungefähr, denn seit Urzeiten war es für die menschliche Rasse effektiver, im Winter fett und gut isoliert zu sein, als im Frühjahr mit einem attraktiv athletischen Körper zu verhungern. Heute allerdings ist diese Urangst des Körpers überflüssig und trennt dich schmerzhaft von deiner Sommer-Strandfigur.
  • Ernährung 3: Kämpfe gegen den Neandertaler in dir und iss lieber mehr Fisch statt fettiges Fleisch und lass die Finger von zu viel Süßkram.
  • Flüssigkeitszufuhr: Der trockenen Haut kannst du auch von innen entgegenwirken. 2 Liter gesunde Drinks am Tag sind Pflichtprogramm. Als gesund erachten wir vor allem Wasser, Tee und Fruchtschorlen. Und nein, Vodka Energy ist keine Fruchtschorle.
  • Mit Köpfchen: 70-80% der Körperwärme geht über den Kopf verloren – vor allem bei weniger behaarten Individuen. Damit mehr Wärme für den Rest den Körper übrig bleibt (so an Händen, Nase etc.), sollte man nicht zu stolz sein, eine Wintermütze zu tragen.
  • Glatt wie Eis: Auch das Rasieren kann im Winter zur Qual werden, wenn die Haut eh schon gereizt ist. Besonders empfehlenswert ist es daher, die Haut sowohl vorher zu pflegen, sodass sie schon geschmeidig ist, bevor man mit dem Mäher über die rauen Stoppeln fährt, als auch nach dem Rasieren, sodass sie nicht wieder austrocknet.

Bild CC 2.0 by asturdesign / Flickr