Fünf garantiert heterosexuelle „Beauty Tipps“ für Männer

Eine der schlimmsten Ängste vieler Männer ist es, „schwul“ auszusehen oder so zu wirken.

Wir haben fünf Beauty Tipps für Männer zusammengetragen, die garantiert hetereosexuell geprägt sind.

PS: Wir werden demnächst in einem weiteren Artikel noch näher auf deine latent vorhandene „andere“ Seite eingehen und dir zeigen, was ein hetereosexueller Mann vom homosexuellen Mann lernen kann!

Die Gratwanderung und warum sie nötig ist

Vorurteile gegenüber Homosexuellen existieren seit Jahrtausenden und werden vermutlich noch etwas länger bestehen bleiben – schade eigentlich.

In der heutigen Zeit hat sich das männliche Schönheitsideal in eine Richtung bewegt, die vielen Männern nicht so gut gefällt.

Waren früher lange Haare, ein Vollbart und womöglich ein ausgefranstes Muscleshirt noch „hip“, sind heute rasierte Arme, Antiaging-Cremes für Herren und sogenannte „Skinny Jeans“ die Trendgaranten.

Damit muss man(n) sich abfinden.

Es gibt jedoch viele Möglichkeiten, sich als heterosexueller Mann zu pflegen und zu stylen, ohne auf eines der vielen Extreme festgenagelt zu werden!

Um heute gesellschaftsfähig auszusehen, musst du die Gratwanderung zwischen dem reinlichen, oftmals sterilen homosexuellen Style und dem markanten, mitunter dreckigen heterosexuellen Style eines echten Tarzan wagen!

1. Gesichtspflege für Eilige

Gesichtspflege in 10min:

Deine Checkliste sollte die Haut und die Haare im Gesicht umfassen – mehr nicht.

Man wäscht das Gesicht beim täglichen Duschen sowieso, viel mehr musst du auch nicht tun, um die Haut zu pflegen. All die Cremes, Lotionen und Gesichtswässerchen machen sich zwar gut im Regel vor dem Badezimmerspiegel – ihr Nutzen darf jedoch zumindest angezweifelt werden.

Wer unter starker Akne leidet, sollte ein, zwei Mal pro Woche ein Peeling ausprobieren. Lesenswert: Mehr Tipps gegen Akne bei Männern

Simpel ist auch die alltägliche „Bartfrage“ zu beantworten: Es spielt keine Rolle, ob du glatt rasiert, mit Dreitagebart oder als Rocker mit 10-cm-Mähne in den Tag startest. Wichtig ist nur, dass du dich mit den Haaren im Gesicht wohl fühlst und sie als eine Art Accessoires anerkennst.

Nicht die Haare sind das Problem, sondern die mangelnde Aufmerksamkeit. Solange dein Bartwuchs gepflegt aussieht, wird sich niemand daran stören!

Bei den restlichen Haaren, die leider gern aus der Nase, den Ohren oder zwischen den Augenbrauen wachsen, solltest du durchaus radikal vorgehen. Eine handelsübliche Pinzette wird hier in wenigen Minuten Abhilfe schaffen.

2. Klamotten & Accessoires gekonnt nutzen

Weniger ist mehr:

1. Persönlichen Kleidungsstil finden

2. Ein, zwei Accessoires sind das Maximum

Zu diesem Punkt werden ganze Bücher geschrieben und dennoch sieht man auf der Straße täglich Männer, die scheinbar nicht einmal das Wort „Style“ verstehen geschweige denn interpretieren können.

In unserem Artikel „Männlicher kleiden“ gehen wir näher auf das Thema Klamotten ein, daher möchten wir an dieser Stelle nur rasch ein paar Tipps für die richtige Auswahl der Accessoires geben.

Gängige Accessoires für Männer sind: Armbanduhr, Halskette, Armband, Ohrringe, Sonnenbrille, Schal, Ringe, Fliege, Krawatte, Hut, Baseballcap, usw.

Die wichtigste Regel lautet: „Wähle Accessoires sorgfältig aus. Weniger ist hier garantiert mehr.“

Eine gute Faustregel lässt sich auch folgendermaßen formulieren: Du solltest nicht mehr als fünf frei bewegliche Kleidungsstücke beziehungsweise Accessoires am Körper tragen. Schnürsenkel schlackern, Schals wehen, Ohrringe wackeln, Halsketten wippen, Ringe rutschen, usw.

Je mehr die Dynamik und Bewegung aus deinem Inneren kommt, desto bodenständiger wird dein Eindruck sein.

3. Style geht durch die Nase

Den Eigengeruch planen:

Kombiniere deinen natürlichen Körpergeruch mit höchstens einem „Fremdgeruch“ wie Deo oder Parfum!

Hier fassen wir uns etwas kürzer, denn das Thema „Geruch“ lässt sich schnell abhandeln.

Du solltest möglichst bald herausfinden, welchen Eigengeruch du hast, wie du ihn stilvoll in angenehme Bahnen lenken und eventuell mit einem gekauften Zusatzduft verfeinern kannst.

Das bedeutet ganz einfach, dass du in einen Parfumladen wie Douglas spazierst, einen Verkäufer oder eine Verkäuferin nach einer persönlichen Duftberatung fragst und eine Entscheidung triffst.

Kaum etwas ist peinlicher als ein in eine unpassende Duftwolke eingehüllter Mann.

Auch hierfür eine Faustregel: Trage nie mehr als zwei Gerüche gleichzeitig am Körper. Da der Eigengeruch immer vorhanden ist, bleibt also nur ein einziger Duft als Accessoire.

Entweder dein Geruch und ein Deodorant oder dein Geruch und ein Parfum oder dein Geruch und ein einziger anderer. Alles sonst ist übertrieben.

4. Schöne und gepflegte Hände

Gepflegt im Handumdrehen?

Ein- oder zweimal pro Woche solltest du dich der Nagelpflege widmen. Knipsen, feilen, cremen, fertig!

Auch dieser Absatz lässt sich schnell klären und gilt als einer der wichtigsten Beauty Tipps für Männer.

Gepflegte Hände sind wie auch dein Gesicht eine Art Visitenkarte im täglichen Umgang mit anderen Menschen.

Die besten Tipps für Nägelfeilen & Co. findest du übrigens auf Youtube in den Kanälen, die sonst nur Frauen gucken oder in den gängigen Männermagazinen. Hier ein toller Artikel als Einstieg in die wundersame Welt der Nagelpflege für Männer: Klick

5. Tägliches Workout für ein gesundes Aussehen

Hemdchen oder Muskelberg:

Du musst dich nicht aufpumpen, um fit auszusehen und dich gesund zu fühlen. Probiers doch mal mit Yoga!

Der letzte Tipp zielt auf dein allgemeines Körperbewusstsein ab.

Wer körperlich aktiv ist, wird auch einen dynamischen Eindruck auf seine Umwelt machen.

Es ist völlig egal, ob das tägliche Workout aus Schwimmen, Klimmzügen, Bodybuilding, Fußball, Minigolf oder einer sonstigen Sportart besteht. Wichtig ist allein, dass du dich in Form hältst.

Wir empfehlen Yoga, da hierbei die Konzentration auf dein Körpergefühl im Vordergrund steht und nicht der möglichst schnelle Muskelzuwachs oder die Vergrößerung von X oder Y.

Bei Youtube haben wir einen tollen Kanal für Anfänger gefunden (DieYogaBefreiung), in welchem die sogenannten Fünf Tibeter in leicht verständlichen Videos vorgemacht werden.

Hier Video #1 aus der fünfteiligen Serie:

Bild CC 2.0 by Tony Veloz / Flickr ♥